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* Danke für den zahlreichen Besuch am Tag der offenen Tür * ERASMUS+ Akkreditierung * Europa - wir kommen * Neues Tonstudio in Betrieb * MATURA+ mit Lehrabschluss als Medienfachmann/-frau und Bürokaufmann/-frau *

"Ein bisserl Rampensau muss man schon in sich haben"

Kathrin Ficzko (37) moderiert heute zum ersten Mal „Steiermark heute“. Ihre Journalisten-Karriere verdankt sie, unter anderem, ihrer besten Schulfreundin.

Von Jakob Illek | 08.00 Uhr, 11. September 2021

 ficzko

© ORF/Regine Schöttl

Manchmal sind es die kleinen Ereignisse, die die größten Wellen schlagen. Für Kathrin Ficzko war es ein Flyer, den sie kurz vor der Matura in die Hand gedrückt bekam. "Nach dem Tag der offenen Tür auf der KF-Uni war ich planlos", erinnert sich die Mureckerin, die heute mit ihrer Familie im Grazer Speckgürtel wohnt. Aufgrund ihrer Vorliebe für Sprachen ("Auch heute noch bin ich sehr italophil") wollte sie eigentlich nach der Matura ein Dolmetschstudium beginnen. "Meine beste Freundin hat mir dann einen Flyer für den Studiengang ‚Journalismus und Unternehmenskommunikation‘ mitgebracht." Denn schon für die Schülerzeitung des Borg Bad Radkersburg habe Ficzko "viel geschrieben. Ich bin dann völlig blauäugig auf die FH Joanneum. Aber es war eindeutig die richtige Entscheidung.“

Fast 20 Jahre später freut sich die zweifache Mutter auf ein neues Kapitel ihrer Karriere als Journalistin: Heute Abend moderiert sie erstmals "Steiermark heute" (19 Uhr, ORF 2). Was einem davor durch den Kopf geht? "Vieles. Nach den intensiven Proben freue ich mich wirklich sehr, dass es jetzt losgeht", schildert die 37-Jährige.

ZUR PERSON:

Kathrin Ficzko wurde 1984 in Wagna geboren und wuchs im südoststeirischen Mureck auf.
Nach der Matura am Musik-Zweig am Borg Radkersburg absolvierte sie ab 2002 das Diplomstudium "Journalismus und Unternehmenskommunikation" auf der FH Joanneum. Seit 2005 ist sie für den ORF tätig.
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Wolfgang Ambros beim Interview verärgert

Seit 2005 arbeitet sie für den ORF Steiermark. Als Redakteurin und (Live-) Reporterin machte sie sich in den letzten 16 Jahren einen Namen im steirischen Landesstudio. An den ersten Beitrag, den sie allein gestalten durfte, erinnert sie sich genau: Ein Interview mit Wolfgang Ambros bei einem Konzert in Leoben. "Ich habe mich schon am Weg hin verfahren. Als ich schließlich ankam, hat Ambros gerade Karten gespielt und war nicht erfreut, jetzt zum Interview zu müssen. Eine meiner Fragen hat er völlig missverstanden und er dachte, ich wolle das Ende des Austropop einläuten. Wir konnten alles aufklären und es wurde ein wirklich schöner Beitrag. 

Zur Musik hat die Mureckerin überhaupt eine besondere Beziehung. "Meine Mutter ist Kärntnerin, das ist also quasi genetisch bedingt", sagt Ficzko und lacht. Egal ob´früher in der Blaskapelle oder im Popvox-Chor von Mani Mauser, Musik ist für die Journalistin bist heute ein ständiger Begleiter. Die viele Bühnenerfahrung sei auch für die Arbeit mit, und vor allem vor der Kamera vorteilhaft: "Ein bisserl eine Rampensau muss man schon in sich haben."  Ob man davon etwas in „Steiermark heute“ sehen wird, wird sich in Zukunft zeigen.

Artikel in der Kleinen Zeitung

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